Thalasar Atani

Description:

Halb-Elf, Waldläufer Stufe 4
mittelgroßer Humanoide
Attribute: ST 12, GE 19, KO 12, IN 10, WE 14, CH 7
INI: + 4
Sprache: Gemeinsprache, Elfisch, Riesisch
RK: 18/14/14
TP: 33
Ref: + 8 (GE), Will: + 3 (WE), Zäh: +5 (KO)
Bewegungsrate: 9m (6 Felder)
Nahkampf: Zweihandaxt + 5 (W12 + 1 /x3)
Nahkampf: Jagdmesser + 5 (W4 + 1 /19-20 x3)
Fernkampf: Langbogen + 9 (W8 /x3) /bis 9m: +10 (W8 + 1 /x3)
Fernkampf: Langbogen + 7 (W8 /x3) /bis 9m: +8 (W8 + 1 /x3) – Schnellschießen
GAB: +4
KMB: 5 KMV: 19

Klassenfähigkeiten:
Erzfeinde: Riesen I
Bevorzugtes Gelände: Wald I
Spuren lesen
Tierempathie

Wesenszug:
Riesentöter

Talente:
Fertigkeitsfokus Wahrnehmung
Kernschuss ( +1/ +1 bei FK bis 9m)
Schnell schießen
In den Nahkampf schießen

Volksboni:
Dämmersicht, Elfen-Blut, Elfische Immunität (immun gegen mag. Schlafeffekte, +2 Bonus gegen Sprüche und Effekte der Verzauberungsschule)

Fertigkeiten (inkl. Rüstungsmalus):
Klettern + 4, Schwimmen + 4
Akrobatik+ 7, Entfesselungskunst + 7, Fliegen + 3, Heimlichkeit + 7, Mechanismus ausschalten + 5, Reiten + 7

Sprachenkunde + 1 (Riesisch)
Geographie + 1, Wissen Natur + 7

Heilkunde + 6, Überlebenskunst + 9, Wahrnehmung + 15

Auftreten – 2, Bluffen – 2, Diplomatie – 2, Einschüchtern – 2, mag. Gegenstand benutzen – 2, mit Tieren umgehen + 5, Verkleiden – 2

Ausrüstung:
meisterhafter Kompositlangbogen
Zweihandaxt
Beschlagene Lederrüstung (RK 3; Max. GE + 5, Rüstungsmalus – 1)
Pfeile: 169
Silberpfeile: 15
Pfeil des Verderbens “Elf”: + 1
Rucksack
Dolch (Jagdmesser)
Tagebuch von Tsuto
2 Fischernetze
Heilertasche (4 Anwendungen)
Trank mittelschwere Wunden heilen 2W8 + 3: 1
Trank leichte Wunden heilen 1W8 + 1: 1
1 ewige Fackel
Truhe (leer)
Amulett der natürlichen Rüstung + 1

Geld: 4136G, 5K

Bio:

Aussehen:
Thalasar ist 22 Jahre alt. Seine bernsteinfarbenen Augen mustern stets die Umgebung, er ist immer auf der Hut vor unliebsamen Überraschungen. Durch seine elfischen Wurzeln mangelt es ihm an Bartwuchs, er hat lange schwarze Haare, die unter seiner Kapuze hervorschauen. Seit er seine Heimat verlassen hat, hat er schnell gemerkt, dass Halb-Elfen leider nicht überall mit offenen Armen empfangen werden, weshalb die Kapuze bei Bedarf auch seine Ohren versteckt. Auf seiner rechten Wange hat er eine unschöne Narbe. Er ist drahtig, wenn auch nicht übermäßig kräftig und bewegt sich sehr geschickt. Er trägt festes Schuhwerk, hat einen langen braunen Umhang, darunter eine beschlagene Lederrüstung und. Er ist mit einer zweihändigen Axt und einem Langbogen ausgerüstet.

Charakter:
Die vielen Jahre in relativer Abgeschiedenheit und der grausame Tod seiner Schwester haben Spuren bei Thalasar hinterlassen. In Gesprächen ist er oftmals eher wortkarg und kurz angebunden, weniger aus gewollter Unhöflichkeit, sondern vielmehr weil er in der Konservation unbeholfen ist. Daher wirkt er auf viele Leute abweisend und schroff.
Er hat ein sehr hohes Gerechtigkeitsempfinden, wobei sein Verständnis von Gerechtigkeit nicht zwangsläufig den menschgemachten Gesetzen folgt. Er würde nicht zögern seine Waffen zu ziehen, um Anderen zur Hilfe zu eilen, selbst wenn dies sein Leben in Gefahr bringt. Nach der Ausbildung durch seinen Vater möchte er sich beweisen, Rache für den Tod seiner Schwester und verhindern, dass Andere das gleiche Leid durchleben müssen, das ihm und seiner Familie widerfahren ist. Er fühlt sich sowohl der Welt der Menschen als auch der Elfen zugehörig. Seine Familie ist nicht übermäßig religiös, die größte Rolle spielt Ketephys, der elfische Gott der Jagd.

Biographie:
Thalasar Atani wurde in dem kleinen Dorf „Tannengrund“ nordwestlich von Wermutshall geboren. Er war das jüngste von 3 Kindern. Sein Vater war Jäger und seine Mutter eine Heilerin, die am Flussufer, dem Wald und in den nahen Bergausläufern die Zutaten für ihre heilsamen Tränke und Tinkturen sammelte.

Wie er selbst waren auch sein Vater und seine Mutter Halb-Elfen, die in diesem kleinen Dorf jedoch keineswegs Außenseiter waren. Sein Vater war den anderen Dorfbewohnern gegenüber stets großzügig, wenn er von einer erfolgreichen Jagd zurückkam. So mancher Ziegenbock und manches Wildschwein wurde mit dem Rest der Dorfgemeinde zusammen verspeist. Auch seine Mutter war ob ihrer Heilkünste beliebt und hoch angesehen. Thalasar hatte mit seinen Geschwistern zusammen ein unbeschwertes und wohlbehütetes Leben. Der Fluss war voller Fisch und der nahegelegene Lauerwald für einen geschickten Jäger wie Thalasars Vater ein formidables Jagdgebiet. Doch leider hielt dieses Glück nicht für immer.

Es war eine warme Herbstnacht im Lahmashan, Thalasar, damals 19 war den ganzen Tag mit seinem Bruder, seiner Schwester und den Nachbarskindern draußen unterwegs gewesen und abends erschöpft eingeschlafen. Als die Schreie losgingen war er jedoch sofort wach. Die Schreie, die selbst einen Toten geweckt hätten. Sie kamen von draußen, verängstigte Schreie von Menschen und Tieren. Noch bevor er sich orientieren konnte, rannte schon seine Mutter Alari in das kleine Zimmer der Kinder. „Schnell, wir müssen fliehen, es sind Riesen gekommen, sie plündern das Dorf!“

Thalasar rannte mit seinen Geschwistern nach draußen, und sah noch aus dem Augenwinkel seinen Vater, der Bogen und Köcher an sich raffte. Als sie nach draußen traten war der Überfall der Riesen in vollem Gange. Die Riesen waren bereits mitten im Dorf. Einer der älteren Nachbarssöhne, in Thalasars Alter und seit frühester Kindheit an ein treuer Spielgefährte, lag in einer Blutlache auf dem Boden, sein Arm, der ihm glatt von der Schulter getrennt wurde, lag neben ihm. Die Ziegen und Schweine konnten nicht aus ihren Gehegen und schrien in Todesangst, Hütten und Scheunen waren umgeworfen oder standen in Flammen. Umgestoßene Fackeln und tönerne Lampen hatten die vom langen Sommer ausgetrockneten Hütten schnell in Brand gesetzt. Einer der Riesen schlug mit einem riesigen rostigen Schwert, das wohl mal als Zweihänder für einen Menschen gedacht war, nach Thalasar. Dieser konnte gerade noch einen Schritt zur Seite machen, um nicht enthauptet zu werden, das Schwert hinterließ jedoch eine lange Wunde auf seiner Wange.

In wilder Panik stießen die Dorfbewohner Richtung Wald vor, im Dunkel der Nacht war es aber schwer den Überblick zu behalten. Derweil versuchten ein paar wagemutige Dorfbewohner die Riesen aufzuhalten, doch waren sie diesen nicht gewachsen.
Thalasar versuchte seine Mutter und seine Geschwister wiederzufinden, die er auf der Flucht in dem Trubel verloren hatte. Schnell fand er seinen Bruder und seine Mutter wieder, sein Vater kam kurz darauf mit einigen Männern aus dem Dorf. Als die Männer ihre Unterlegenheit erkannt hatten, waren sie aus dem Dorf geflohen. Viele waren schwer verwundet, auch sein Vater hatte eine große Wunde am Bein. So groß die Freude über die Ankunft seines Vaters war, so groß war die Sorge um seine Schwester. Sie reagierte nicht auf die Rufe ihrer Familie, keiner hatte sie gesehen.

Als die Riesen das Dorf verließen, rannte Thalasars Mutter auf der Suche nach ihrer Tochter zurück. Dort bot sich ihr und den restlichen Dorfbewohnern ein Anblick des Grauens. Mehrere Tote und Schwerstverletzte lagen im Dorf. Auch einer der Riesen lag tot auf dem Dorfplatz, mehrere Pfeile von Thalasars Vater hatten ihn getroffen, einer der Pfeile hatte ihm die Kehle durchbohrt. Als sie zum Ziegenstall kamen, fanden sie die Leiche seiner Schwester Vendea, die Gliedmaßen grausam verdreht, der Kopf von einer großen Keule eingeschlagen, ihr Schädel war als solcher kaum mehr zu erkennen. Wahrscheinliche hatte sie versucht das Gatter zu öffnen, um die Ziegen freizulassen, wurde dabei von einem der Riesen bemerkt und erschlagen.

Am nächsten Tag trafen sich die Dorfbewohner und berieten, ob sie das Dorf verlassen oder wieder aufbauen sollten. Die Vorräte waren geplündert, die Beete zertrampelt, kaum eine Hütte war noch bewohnbar. Vor dem nahenden Winter war es aussichtslos neue Vorräte anzulegen. Auch die Angst vor einem erneuten Angriff der Riesen war bei vielen groß, so beschlossen die Meisten das Dorf zu verlassen, um sich in sichereren Gefilden eine neue Existenz aufzubauen. Auch Thalasars Vater nahm seine Frau und seine Kinder fort von Tannengrund und mit in seine Jadghütte im nördlichen Lauerwald. Die Hütte war für 4 Personen eigentlich zu klein, aber sie bot Schutz vor der Witterung und im Wald gab es genügend Nahrung für sie. Seine Schwester wurde hinter der Hütte begraben.

Roitar, Erufailon und Thalasar schworen sich, dass die Riesen dafür büßen sollten was sie Vendea und dem Dorf angetan hatten. Roitar übte mit seinen Söhnen das Bogenschießen, außerdem unterwies er seine Söhne in der Kunst des Spurenlesens. Von seiner Mutter lernte Thalasar alles über die Pflanzen und Tiere des Lauerwalds. Auch in die Heilkunst führte sie ihn ein .
Bei den Ausflügen nach Wermutshall, wo sie Heilkräuter und Felle verkauften, vernahm Thalasar immer wieder das Gerücht, dass sich überall im Land Riesen zusammenziehen und vielleicht schon bald den Ort Sandspitze angreifen würden. Nach langen Gesprächen mit seiner Familie, der Tod seiner Schwester lag nun schon fast 3 Jahre zurück, beschloss er nach Sandspitze zu ziehen, um der Sache auf den Grund zu gehen und den Menschen dort zu helfen.

Sein Bruder Erufailon hingegen beschloss Richtung Südosten zu reisen, um dort gegen die Riesen zu kämpfen. Wie er in einem Brief berichtete, hatte er sich einem Orden von Jägern und Waldläufern angeschlossen, die sich die Schwarzpfeile nennen und es als ihre Pflicht ansehen zu verhindern, dass Riesen in Varisia einfallen. Ihr Stützpunkt befindet sich in der Rannickfeste, ganz in der Nähe von Schildkrötenfähre.

Familie: Roitar (Vater), Alari (Mutter), Erufailon (Bruder), Vendea (Schwester – verstorben).

Thalasar Atani

Das Erwachen der Runenherrscher Dorakh